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Immaterielles Kulturerbe

Das immaterielle Kulturerbe bezeichnet lebendige, über Generationen weitergegebene Traditionen und Praktiken, die einer Gemeinschaft ein Gefühl der Identität und der Kontinuität vermitteln.

Zum immateriellen Kulturerbe gehören zum Beispiel Musik, Tanz, Brauchtum, Feste oder traditionelle Handwerkstechniken. Das immaterielle Kulturerbe ist äusserst vielfältig, im Unterschied zum materiellen Kulturerbe (z.B. Altstadt von Bern, UNESCO-Welterbe) verändert es sich stetig.

Die «Liste der lebendigen Traditionen in der Schweiz» bildet die Grundlage und Voraussetzung für Nominierungen von lebendigen Traditionen für die UNESCO-Listen des immateriellen Kulturerbes. Bisher (März 2026) wurden zehn lebendige Traditionen aus der Schweiz in die Liste des immateriellen Kulturerbes aufgenommen.

  • Winzerfest in Vevey (seit 2016)
  • Basler Fasnacht (seit 2017)
  • Umgang mit der Lawinengefahr (seit 2018)
  • Trockenmauern bauen (seit 2018)
  • Prozessionen der Karwoche in Mendrisio (seit 2019)
  • Alpinismus (seit 2019)
  • Uhrmacherkunst und Kunstmechanik (seit 2020)
  • Alpsaison (seit 2023)
  • Traditionelle Bewässerung: Wissen, Technik und Organisation (seit 2023)
  • Jodel (seit 2025)